SARS-CoV-2

Aufenthalt in der Kaiser-Karl-Klinik vor dem Hintergrund der aktuellen Infektionslage mit Corona-Virus (SARS-CoV-2)

Ein Aufenthalt zur Rehabilitation (Anschlussheilbehandlung oder Heilverfahren) in der Kaiser-Karl-Klinik hat das Ziel die Teilhabe des Patienten am sozialen, gesellschaftlichen und/oder beruflichen Leben zu sichern oder wieder zu erlangen. An diesem Ziel halten wir auch vor dem Hintergrund der bundesweiten, aktuellen Infektionslage mit dem Corona-Virus fest.

Das Corona-Virus wird auf verschiedenen Wegen übertragen. Der Hauptweg scheint laut dem Robert-Koch-Institut die Tröpfcheninfektion (Tröpfchen, die beim Husten und Niesen entstehen und beim Gegenüber über die Schleimhäute der Nase, des Mundes und ggf. des Auges aufgenommen werden) zu sein. Als weiterer Weg ist die Übertragung über Aerosole (Coronavirus-Partikel in der Luft/Raumluft) aufgezählt. Zuletzt kann eine Kontaktübertragung durch kontaminierte Oberflächen, insbesondere in der unmittelbaren Umgebung von Infizierten, stattfinden.

Wir sind in unserer Klinik stark sensibilisiert, um uns alle und vor allem die Patienten zu schützen und haben deswegen Maßnahmen für alle drei Übertragungswege implementiert, die einer Übertragung von Corona-Virus vorbeugen sollen.

Im Gesamten halten wir uns an die Strategie der Bundesregierung und

– vermeiden nicht-notwendige (soziale) Kontakte
– gestalten notwendige (soziale) Kontakte kontaktarm

Ein Aufenthalt in der Kaiser-Karl-Klinik ist unter diesen Voraussetzungen leider nicht so gesellig gestaltet, wie wir uns das wünschen, aber dennoch unter rehabilitativen und medizinischen Gesichtspunkten ein effektiver Aufenthalt und für unsere Patienten ein Erfolg.

Die in unserer Klinik angepassten Verhaltensregeln sind mit den Aufsichtsbehörden abgestimmt. Mehrfach wöchentlich trifft sich das interdisziplinäre Hygieneteam der Klinik und bespricht und reflektiert Maßnahmen und Anpassungen.

Enge Kontakte zu anderen Personen vermeiden! Mindestens 1,5 Meter bzw. ein Sitzplatz Abstand.

Alle Personen tragen eine Maske immer dann, wenn die Abstandsregel von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann

Regelmäßig Hände waschen und desinfizieren, Hände aus dem Gesicht fernhalten.

Husten- und Nies-Etikette: Beim Husten oder Niesen Abstand zu anderen Personen halten und wegdrehen. Husten und Niesen am besten in die Armbeuge oder in ein Einwegtaschentuch, dieses danach entsorgen und Hände desinfizieren.

Damit potenzielle Viren nicht in der Luft bleiben, werden alle Räumlichkeiten regelmäßig gelüftet, um frische, keimfreie Luft in die Räume zu bekommen

Die öffentlichen Bereiche und vor allem die Kontaktflächen wie Handläufe, Aufzugknöpfe und ähnliche werden in kurzen Zeitintervallen wischdesinfiziert.

Besuche von Angehörigen, Freunden, und Familie sind – nach Anmeldung – ab 21. Mai 2020 in dafür eingerichteten Besucherecken möglich.

Die aktuellen Besucherregelungen finden Sie auf unserer Homepage. Die Regelungen werden durch das Hygiene-Gremium – auch kurzfristig – angepasst, wenn dies das aktuelle Infektionsgeschehen erfordert.

Übergabe von persönlichen Dingen, oder Wäsche, kann über die Rezeption oder an der frischen Luft geschehen. Auch ein kleiner Spaziergang mit Begleitung auf unserem Außengelände ist möglich, aber nur unter Berücksichtigung der Abstandsregel und ohne Körperkontakt.

Alle Neuanreisen werden bei Anreise befragt, ausführlich auf Symptome untersucht und bei Bedarf prophylaktisch auf das Corona-Virus getestet. Die Aufnahme funktioniert über einen Nebeneingang/Schleuse. Dort erhält jeder Patient einen MundNasen-Schutz und wird in der richtigen Händedesinfektion geschult.

Alle Personen-Kontakte in der Klinik wurden kontaktarm gestaltet. Besondere Schutzmaßnahmen finden sich in all unseren Abläufen wieder. Dazu gehören

o Schutzmasken

o Plexiglasscheiben bei Gesprächen

o Therapien, Vorträge und auch Arzttermine auf Abstand oder nur noch in kleinsten Gruppen (z. B. Knie-Hüftgruppen mit 4 statt 10 Personen, auf weit voneinander entfernten Liegen, die im Raum verteilt sind).

o Reduktion der nahen Therapeuten-Patienten-Kontakte hin zu kontaktärmeren Kontakten

o pflegerische Termine (Medikamente, Spritzen, o.ä.) auf den Zimmern, kein Besetzen der Wartebereich mehr

Tägliche Symptomkontrolle (inkl. Fiebermessen) je nach Indikation bei allen Patienten und Mitarbeitern

Speisenversorgung: Alle Mahlzeiten werden aufs Zimmer gebracht, auch den Nachmittags-Kaffee servieren wir auf den Zimmern.

Das gesamte Team der Kaiser-Karl-Klinik bemüht sich auch in dieser kontaktarmen Zeit um ein herzliches und vertrauensvolles Miteinander. Die Patienten sollen auch in dieser Situation einen komfortablen Aufenthalt in unserer Klinik genießen. So stehen auch unsere Services neben dem medizinischen und therapeutischen Angebot weiter zur Verfügung. Das Schwimmbad ist für unsere stationären Patienten geöffnet. Kaffeespezialitäten oder erfrischende Kaltgetränke können telefonisch aufs Zimmer bestellt werden. Unser Kiosk verkauft weiterhin Leckereien und Gegenstände des täglichen Bedarfs. Unser Friseur hat unter speziellen Hygienemaßnahmen geöffnet, auch eine medizinische Fußpflege kann gebucht werden. Spaziergänge auf unserem Außengelände und Aufenthalte auf unseren Sonnenterrassen können weiterhin unter Beachtung der Abstandsregeln stattfinden.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Freundliche Grüße

Ihre Klinikleitung

Kaiser-Karl-Klinik GmbH – Fachklinik für Rehabilitative Medizin
Graurheindorfer Straße 137
53117 Bonn
Telefon: 0228 6833-0
E-Mail: info@kaiser-karl-klinik.de